KAMPEN

Wer von Sylt hört und Sylt nicht kennt, denkt zuerst an Kampen.
Doch die Insel ist anders, als man sich Kampen vorstellt.
Der MONDÄNE FERIENORT hat seine idyllischen,
aber auch kultur- und naturgeschichtlichen Seiten.
Es ist nicht Pflicht hier SCHÖN UND REICH zu sein,
um auf einem schönen Spaziergang die reiche Natur zu genießen!
Natürlich, auf der sogenannten "WHISKEY-MEILE"läßt man es sich gut gehen.
Hier genießt man das Leben - und das möglichst nicht ungesehen und unerkannt.
Das mediterrane Lebensgefühl des Dolce Vita dringt aus den Restaurants,
Bistros und Geschäften bis auf die Straße.
So etwas erlebt man nur einmal in Deutschlands!
Der stille Genießer hingegen erkundet die wunderschöne
Gegend mit dem Zweirad
und freut sich an dem schönen
Dorfpark und vor allem
an den stilvollen Friesenhäusern im Ort.
Schon 1912 tat sich Kampen mit einer fortschrittlichen Besiedlungsverordnung hervor,
in der festgelegt wurde, daß alle neuen Häuser sich dem altem Ortsbild anzupassen hätten.
So hat Kampen bis heute seinen ursprünglichen Charme erhalten.
Die höchste Erhebung der Insel ist die 52 Meter hohen Uwe-Düne,
benannt nach Jens Uwe Lornsen, dem Sylter Freiheitskämpfer,
dessen "Erhebung" leider nicht so standfest war.

 
Das ROTE KLIFF ,ein imposantes Naturmonument,
ist immer in "Bewegung":
Durch Sturmfluten, Wind und Wasser
wird es stetig angenagt und
wurde so ein einigen Jahren bis zu 5 Meter
abgetragen.
Mit der Uwe-Düne im Südwesten und dem Wattenmeer im Osten bildet das Rote Kliff
den dritten geografischen Eckpunkt Kampens.
Aber auch andere imposante Natureindrücke kann man in Kampen sammeln.
An seinem langen ausgedehnten Sandstrand
hat die FREIKÖRPERKULTUR Tradition.
Seit hier 1856 die ersten Badegäste ankamen,
genießt man die Textilfreiheit,
die das Kampener Spiel des "Sehen und Gesehen
werdens" in einer seiner vielen Formen vorführt.
Das Für und Wider des Nacktbadens geht selbst in die theoretischen Debatten der Schriftsteller und Verleger ein, die sich hier seit der Jahrhundertwende ein reges Stelldichein geben, um sich - bekleidet oder nicht - auch einmal in die Sylter Sonne zu legen.
 
Ihre Debatte ist wohl bis heute nicht eindeutig entschieden,
aber trotzdem geht das Leben in Kampen entschieden heiter weiter.
 
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